Wohnen im Alter : Häusliche Pflege

Häusliche Pflege bezeichnet die pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung pflegebedürftiger Menschen außerhalb von teil- oder vollstationären Einrichtungen in ihrer häuslichen Umgebung. Häusliche Pflege wird sowohl von professionellen Pflegekräften im Rahmen der →Ambulanten Pflege als auch ehrenamtlich von Familienangehörigen (pflegende Angehörige) oder anderen Personen aus dem sozialen Umfeld der pflegebedürftigen Person ohne →Pflegerische Ausbildung geleistet.
Die häusliche Pflege im familiären Umfeld wird von vielen pflegebedürftigen Personen gegenüber einer stationären Pflege in einem Heim bevorzugt, um sich so lange wie möglich Lebensqualität und Selbstbestimmtheit in der gewohnten Umgebung zu erhalten.
Bei →Pflegebedürftigkeit ist die Pflege durch Familienangehörige in der häuslichen Umgebung in Deutschland am häufigsten.
Häusliche Pflege findet oft auch in Zusammenarbeit mit professionellen Pflegekräften statt, die gegebenenfalls Angehörige anleiten, Ratschläge geben und bei der Abwicklung der Formalitäten mit dem Kostenträger helfen können.
Seit dem 1. Mai 2004 ist es im Rahmen der EU-Osterweiterung und der damit verbundenen →Dienstleistungsfreiheit auch osteuropäischer Firmen gestattet, Pflege- und Haushaltshilfen u. a. nach Deutschland zu entsenden.
Ausländische Haushaltshilfen werden seit 1995, seit der Einführung der Pflegeversicherung, in Deutschland vermehrt beschäftigt, weil Familien von dieser Versicherung einen „Barbetrag zur freien Verfügung“ erhalten, wenn sie pflegebedürftige Personen zuhause versorgen. Dabei gibt es verschiedene Rechtsgrundlagen für unterschiedliche Beschäftigungsverhältnisse. (Quelle: Wikipedia)

So unterscheidet man
  • Häusliche Pflege mit pflegenden Angehörigen und zu deren Entlastung an ein oder zwei Tagen in einer →Tagespflege
  • Häusliche Pflege mit einer →Ambulanten Pflege, die ein bis zweimal täglich oder wöchentlich kommt, um pflegerisch tätig zu werden.
  • Häusliche Pflege mit einer Pflegehelferin/einem Pflegehelfer, die/der mit in der Wohnung fast ständig erreichbar ist, kocht, putzt und Einkäufe erledigt

Desweiteren gibt es auch eine →Stundenweise Seniorenbetreuung.

Die Pflegehelfer aus Osteuropa haben keine medizinische Ausbildung und dürfen daher auch keine Spritzen verabreichen oder Verbände wechseln.
Diese Pflegehelfer, wie auch die stundenweise Seniorenbetreuung, werden von Pflegevermittlungs-Agenturen vermittelt. In der Regel arbeiten die ausländischen (meist polnischen) Pflegekräfte für 6 - 12 Wochen in Deutschland visumsfrei und wechseln sich danach mit einer Kollegin/einem Kollegen ab.
Sie haben dabei Anspruch auf 1 - 2 freie Tage, die entweder durch Angehörige überbrückt werden müssen oder durch den regelmäßigen Besuch einer →Tagespflege-Einrichtung gewährleistet werden kann.

Monatliche Kosten für den Pflegehelfer:
Neben Kosten für Kost, Logie in eigenem Zimmer und Kosten für An- und Abreise zahlt man laut Stiftung Warentest je nach Deutschkenntnissen und Erfahrung € 1500,- - 3400,- pro Monat an die Vermittlungs-Agentur. Je nach Pflegegrad bekommt man einen Teil von der Pflegeversicherung bezahlt.

Ein Tipp: Wenn nicht schon vorhanden, sorgen Sie für WLAN mit Rooter, um eine zufriedene Pflegekraft zu halten, denn heute bringen diese alle zumindest ein skype-fähiges Smartphone mit und sind sehr unglücklich, wenn sie keinen Internetzugang haben oder per Skype ein Video-Telefonat mit ihrer Familie führen können.

+ Der Vorteil einer Pflegehilfe zuhause ist, dass der zu Pflegende in seiner gewohnten Umgebung bleiben kann und für ihn/sie gesorgt wird und im Notfall auch nachts jemand anwedend ist.

- Nachteile sind, dass eine ausreichend große Wohnung zur Verfügung stehen muss und die monatlichen Kosten ohne eine höhere Pension nicht bezahlbar sind.

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